Die Ampelchen
Die Ampelchen – Chaos, Abenteuer und jede Menge Spaß!
Clärchen und Emre wollten eigentlich nur ein ganz normales Schuljahr starten – aber dann wurden zwölf neugierige, wuselige Ampelchen lebendig. Seitdem ist nichts mehr wie vorher: Lustige Missgeschicke, spannende Geheimnisse und ein bisschen grün-rotes Chaos sind jetzt an der Tagesordnung.
Begleite Clärchen und Emre auf ihren wilden Abenteuern und lass dich von den frechen Ampelchen überraschen! Diese Kinderbuch-Reihe ist witzig, warmherzig und einfach perfekt für alle kleinen Leseratten, die Spaß an turbulenten Geschichten haben. Entdecke jetzt „Die Ampelchen“ und finde heraus, warum mit ihnen jeder Tag ein Abenteuer ist!
Neugierig? Dann höre jetzt schon mal in Die Ampelchen rein 😉
Die Ampelchen 3 – Sei wieder mit dabei!
Die Ampelchen 3. Kann das weg?
Die Ampelchen machen Kaputtes wieder ganz Das Chaos geht weiter! Seit Clärchen und Emre aus Versehen zwölf Ampelchen lebendig gemacht haben, ist ihr Leben ein lustiges grün-rotes Durcheinander. Eigentlich sind die Ampelchen ein großes Geheimnis. Aber sie lieben es einfach,… weiterlesen
Die zwölf Ampelchen

Mini
„Stopp mal!“ Die Menschenwelt ist nicht zu fassen, findet Mini. Sie hat viele Fragen und noch mehr Antworten.

Mo-Bert
„Und los!“ Mo-Bert steht immer mit einem Bein im nächsten Abenteuer, denn das Leben ist wundervoll und supertoll!

Fine
„Pst, ich denke!“ Fine ist neunmalklug und stolz darauf! Die Welt hat schließlich nur auf ihre guten Ideen gewartet.

Flo
„Und hopp!“ Erst mal losrennen, dann nachdenken, findet Flo. Und warum haben Streiche eigentlich so einen schlechten Ruf!

Sonni
„Warte!“ Erst mal schlafen! Damit die Laune von Sonni so wundersonnig bleibt. Und weil die Welt da draußen einfach zu wild ist.

Schleifchen
„Ab durch die Mitte!“ Wenn Schleifchen bastelt, ist Durcheinander angesagt. Knoten im Kopf und Schleifen in den Beinen.

Zack
„Zack und stehen!“ Disziplin bitte! Sport ist kein Kinderspiel, findet Zack. Reißt euch zusammen, denn zusammen schaffen wir alles!

Zick
„Zick und los!“ Tanzen, werfen, turnen, hüpfen, über Bänke und über die Stränge schlagen – der Schnellste von allen ist Zick.

Wendelin
„Immer mit der Ruhe“ Es geht nichts über gepflegtes Rumgammeln. Am besten mit Knabbereien vor der Glotze, findet Wendelin.

Wolke
„Auf geht's!“ Singen, träumen, rumlaufen und dabei nicht zuhören? Aber das sind ja drei Dinge auf einmal! Oder sogar vier? Kein Problem für Wolke.

Kerstin
„Moment mal!“ Kerstin kann (fast) alles reparieren, sie liebt Erfindungen und laute Musik.

Kurt
„Möööp! Aus dem Weg!“ Vor Kurt ist kein Werkzeug sicher. Er schraubt gern Schrauben, aber nicht immer an der richtigen Stelle.
„Vieles spricht dafür, dass es sie wirklich gibt!“ – Interview mit Anna Böhm
Wie sind Sie auf die Idee gekommen, Ampelmännchen als „Ampelchen“ lebendig werden zu lassen?
Letztlich ist es mit Ideen immer so: Sie sind einfach da. Da steht man an einer Ampel und wartet und betrachtet das rote Männchen – und schon stellt man sich vor, wie das Männchen zurück winkt. Und wie es ihm eigentlich gerade geht. Ob es eine Meinung über die Fußgänger hat, die ständig bei ihm warten. Als meine Kinder klein waren, habe ich gemerkt, wie wichtig ihre unmittelbare Umgebung für sie ist. Dazu gehört auch der Weg zur Schule. Daher waren die grünen und roten Männchen öfter mal Thema bei uns.
Was macht die Geschichte der Ampelchen für diese Zielgruppe so besonders?
Es ging mir vor allem darum, spannenden Alltag zu erzählen. Denn Grundschulkinder sind gerade erst dabei, die Welt um sie herum zu entdecken. Der Weg zur Schule, den Schlüssel nicht verlieren, erste Konflikte allein lösen, selber Essen machen, auf sich gestellt sein – das ist eine tolle und freie neue Lebenssituation. Deshalb ist Clärchen auch ein Schlüsselkind, obwohl sie nicht gerade die beste Kandidatin dafür ist – vom Temperament her erinnert sie schwer an ein grünes Ampelchen. Aber auch wenn sie ihren Schlüssel nicht immer findet, erleben sie und ihr Freund Emre viele schöne Dinge, denn der Alltag hält vieles bereit – wenn man denn mal das Handy weglegt und sich (ganz grünes Ampelchen) auf den Weg macht.
Die Ampelchen haben sehr individuelle Charaktereigenschaften. Wie haben Sie die einzelnen Figuren entwickelt?
Es gibt bei Ampelchen ein Grundprinzip: Die Roten sind vorsichtige Bremser, Nachdenker und Warner, die von ihrer Natur aus erstmal STOPP! sagen. Im Grunde genommen ähneln sie uns Erwachsenen. Die Grünen sind spontane kleine Chaoten, denn in der Ampel ist ihre Aufgabe, GEHEN! zu sagen; ein bisschen wie Kinder. Aber anders als wir Menschen kommen Ampelchen mit diesen Unterschieden sehr gut klar und wissen, dass eine Ampel nur durch diese Gegensätze funktionieren kann. Es ist also auch ein Plädoyer für mehr Freude an der Andersartigkeit unserer Mitmenschen (und Mitampelchen). Dass die Ampelchen verschiedene Charaktere haben, war ihre persönliche Entscheidung, da habe ich mich gar nicht groß eingemischt.
Hätten Sie selbst gerne magische Freunde wie die Ampelchen?
Als Kind hätte ich sie sehr gern gehabt, denn Ampelchen sind tolle Unterstützer im Alltag. Ich hätte sie mit in die Schule genommen, um Streiche zu spielen, mir aus kniffligen Situationen zu helfen und vor allem auch, um bei Ungerechtigkeiten zu helfen. Denn Ampelchen haben einen sehr ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. Und am Nachmittag hätten wir zusammen viel erlebt.
Das Leben in der Stadt spielt eine zentrale Rolle im Buch. Was hat Sie dazu inspiriert?
Mir war es wichtig, Stadt auch mal als einen schönen Ort zu erzählen, als einen Ort für Abenteuer, denn über die Hälfte der Kinder lebt in Städten. Es gilt lustige Leute kennenzulernen, und ja, auch ein paar ärgerliche Typen sind dabei, aber auch damit muss man lernen umzugehen. Man kann Strecken allein zurücklegen, Orte entdecken und die konkrete Welt um sich herum wahrnehmen.
Nach „Emmi & Einschwein“ oder „Die Tierpolizei“ ist „Die Ampelchen“ nun eine neue Buchreihe für Leseanfänger*innen aus Ihrer Feder. Was bereitet Ihnen Spaß daran, für dieses Lesealter Geschichten zu schreiben?
Für mich ist es eine besondere Ehre, für diese Zielgruppe zu schreiben! Sie machen sich gerade erst auf den Weg, um die Welt der Bücher zu entdecken – ist das nicht toll?! Oft höre ich von Eltern: „Mit deinen Büchern haben unsere Kinder lesen gelernt“. Was will man als Autorin mehr? In meinen Lesungen merke ich immer wieder, dass Kinder unter 10 Jahren so phantasievoll sind, dass es ihnen total egal ist, ob die Geschichten real oder ausgedacht sind. Sie sind überaus begeisterungsfähig und steigen voll und ganz in die Geschichten ein, das macht natürlich viel Spaß. Sie sind offen für alle möglichen Themen und machen sich viele Gedanken über diese Welt, auf die wir sie loslassen. Außerdem ist es mir sehr wichtig, ein Angebot an die Phantasie der Kinder zu machen, also auch Freiräume für Fragen, Gedanken und eigene Ideen zu lassen.
