BiBiBiber. Zahlen & Mengen. Experiment 2
In der wissenschaftlichen Forschung wird mit Videos, Monitoren und Bildschirmen gearbeitet. Das ist für die Babys in Ordnung, solange Bildschirme im Rahmen der Experimente und nicht im Dauereinsatz, unbeaufsichtigt und nicht altersgerecht genutzt werden. Es ist nicht das Betrachten von Bildschirmen an sich, das mögliche Auswirkungen auf die Entwicklung bestimmt, sondern vielmehr der Kontext, in dem es geschieht, der Inhalt und der Umfang. Also gibt es hier für alle, die die Experimente so machen möchten wie in der Forschung, einige Videos, die wir auf Grundlage der Forschung entwickelt haben. Für alle, die ohne Bildschirme experimentieren möchten, haben wir bildschirmfreie Alternativen entwickelt, die Ihr hier einfach ausdrucken oder nachbasteln könnt.
Das Video für Experiment Nummer 2
Dieses Video brauchst Du für Experiment Nummer 2
aus dem Buch „BiBiBiber hat da mal 'ne Frage.
Warum können Babys nichts? Zahlen & Mengen“

ZUM AUSDRUCKEN (wenn Du keinen Drucker hast oder lieber selber basteln möchtest, kannst Du die Bilder hier auch nachmalen. Male dabei auch den Rahmen nach und achte darauf, dass er immer die gleiche Größe hat.):
Du brauchst:
14 Seiten DIN-A4-Papier und einen Drucker.
Drucke die Seiten mit den Punkten aus.
Halte eines der Blätter für etwa 10 Sekunden vor das Baby-Gesicht. Du kannst es dem Baby auch länger zeigen, wenn es sich das Blatt nach 10 Sekunden immer noch anschaut. Dann nimmst Du das Blatt wieder runter. Und nimmst das nächste Blatt.
Das machst Du mit allen 14 Blättern. Dann zeigst Du Deinem Baby die Seite im Buch.
EGAL, OB DU ES MIT DEM VIDEO ODER DEN AUSGEDRUCKTEN BLÄTTERN MACHST:
Man könnte ja glauben, wenn Babys irgendwas mit Zahlen und Mengen können, dann doch die ganz niedrigen, einfachen. Eins und zwei. Aber so ist es nicht.
In der Forschung können wir hier sehen, dass Babys keinen Unterschied zwischen einem und zwei Punkten erkennen. Sie schauen sich die Seite mit nur einem Punkt nicht länger oder bevorzugt an. Der einzelne Punkt ist also nicht neu und deswegen nach den vielen Zweier-Punkten auch nicht spannender. Das liegt daran, dass sie die Punkte als einzelne Dinge sehen. Und nicht als eine Gruppe, also als etwas, das zusammengehört.
