Martina Dierks wurde 1953 in Ost-Berlin geboren und übersiedelte 1961 mit ihren Eltern nach West-Berlin. Nach einer Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin und dem Begabtenabitur studierte sie Germanistik und Slawistik. Bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete, arbeitete sie in verschiedenen Berufen. Bereits als Kind und Jugendliche schrieb Martina Dierks Gedichte und Kurzgeschichten. Seit 1987 war sie freiberuflich als Autorin tätig und veröffentlichte neben Beiträgen in Lyrik-Anthologien zahlreiche Romane und Geschichten für Kinder und Jugendliche. Zu ihren Werken zählen „Die Rollstuhlprinzessin“, „Siri, die Montagsfee“, „Mäc Körty – Der Hund, der vom Himmel fiel“, „Herz aus Eis“, „Zauber der Johannisnacht“ und die Reihe „Die fabelhaften Vier“. Darüber hinaus schrieb Martina Dierks zahlreiche Hörgeschichten für die Kinder-Radiosendung „Ohrenbär“, darunter „Die roten Rollschuhmädchen“, „Minka Mäusezahn“ und „Die Helden von Winterland“. 2002 erhielt sie den Bad Harzburger Jugendliteraturpreis. Martina Dierks lebte bis zu ihrem Tod 2012 in Berlin.