Heinrich Heine wurde 1797 als Harry Heine in Düsseldorf geboren und starb 1856 in Paris. Nach kaufmännischen Lehrjahren in Frankfurt am Main und Hamburg studierte er Rechtswissenschaften in Bonn, Göttingen und Berlin. 1825 wurde er in Göttingen zum Doktor der Rechte promoviert und trat im selben Jahr zum Protestantismus über. Seine ersten Gedichte veröffentlichte Heine bereits 1817. Mit den „Reisebildern“ und dem 1827 erschienenen „Buch der Lieder“ feierte er große literarische Erfolge. Zu seinen weiteren bedeutenden Werken gehören „Die Harzreise“, „Atta Troll. Ein Sommernachtstraum“, „Deutschland. Ein Wintermärchen“ und die Gedichtsammlung „Romanzero“. Neben seiner Lyrik prägten journalistische, essayistische und politische Texte sein umfangreiches Werk. 1831 übersiedelte Heine nach Paris und arbeitete dort als literarischer und politischer Korrespondent. Seine Werke verbanden Elemente der Romantik mit Ironie, Gesellschaftskritik und politischer Publizistik. Heine verbrachte seine zweite Lebenshälfte in Paris und gehört zu den bedeutendsten deutschsprachigen Schriftstellern des 19. Jahrhunderts.