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Die Goldene Schreibmaschine



ab 10 Jahren
Fantasy

Die Goldene Schreibmaschine

Carsten Henn (Text von)

Bücher können die Welt verändern

Als Emily hinter der Bibliothek, in der ihre Oma arbeitet, eine zweite, geheime Bibliothek entdeckt, ahnt sie noch nicht, in was für ein Abenteuer sie geraten ist. In dieser Bibliothek steht nämlich jedes Buch, das je auf der Welt geschrieben worden ist. Und dort steht auch eine magische goldene Schreibmaschine. Emily erfährt: Wenn man auf dieser Schreibmaschine Dinge schreibt und sie in die Bücher in der Bibliothek einklebt, ändert sich deren Handlung – und über diese Änderungen lässt sich auch in die Realität eingreifen. Doch auch Emilys skrupelloser Lehrer Dresskau findet heraus, welche kolossale Macht in der Bibliothek steckt. Kann Emily ihn stoppen, bevor er seine gefährlichen Pläne verwirklicht?

Die Goldene Schreibmaschine: Das magische Kinderbuch-Debüt von Carsten Henn

  • Magischer Realismus: Carsten Henns fantastischer Abenteuerroman für Kinder ab 10 Jahren ist eine faszinierende Mischung aus magischer Fantasy und realistischen Elementen, die die Grenzen zwischen der realen Welt und der Welt der Bücher verschwinden lässt.
  • Große Bücherliebe: Eine Hommage an die Macht der Geschichten – wie sie uns prägen und unsere Realität gestalten.
  • Starke Protagonistin: Die kleine Emily zeigt, wie wichtig es ist, für das Gute einzustehen und mutig seine Stimme zu erheben.
  • Erstes Kinderbuch eines Bestseller-Autors: In seinem ersten Kinderbuch entführt Carsten Henn Kinder ab 10 Jahren in die magische Welt der Bücher und der Literatur.
  • Ausgezeichnet mit dem LovelyBooks Community Award.

Die einzigartige Geschichte regt zum Nachdenken und Träumen an und ist auch für Erwachsene geeignet.

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Buchtrailer der Goldenen Schreibmaschine

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Interview mit Carsten Henn über Die Goldene Schreibmaschine

Wie kam es dazu, dass Sie nach Ihren Romanen für Erwachsene jetzt ein Kinderbuch geschrieben haben?

Ganz ehrlich: Weil eine Oetinger-Lektorin auf mich zugetreten ist. Sie hatte meinen Roman »Der Buchspazierer« gelesen und fand, dass die Kinderfigur darin besonders gut gelungen ist und ich das Zeug hätte, für ein jüngeres Publikum zu schreiben. Bis zu dieser Anfrage hatte ich niemals ernsthaft über ein Buch für eine jüngere Leserschaft nachgedacht, aber ab da waren die Denk-Schranken geöffnet, und ich ließ die Ideen dazu ein. Es war wie ein frischer Wind in meinem kreativen Zentrum. Ich hab das sehr genossen.

In »Die Goldene Schreibmaschine« geht es, wie auch bereits in anderen Büchern von Ihnen, um die Kraft von Büchern und Geschichten. Was kann Literatur Ihres Erachtens nach bewirken?

Unglaublich viel, sie hat eine enorme Macht. Literatur kann sprichwörtlich Berge versetzen, Revolutionen starten und vor allem Menschen die Menschlichkeit zeigen. Ich will nicht behaupten, dass sie alles bewegen kann, aber sie kann Ideen in die Welt bringen und in den Herzen der Menschen verankern. Allerdings sollte Literatur nie versuchen pädagogisch zu sein, sondern in erster Linie eine menschlich bewegende Geschichte erzählen. Da halte ich es wie mit der Erziehung von Kindern: Die beste Art ist die des Vorlebens. 

Wie kamen Sie auf die Idee zu dieser Geschichte? 

Es war eine dieser Ideen, die spät in der Nacht vorbeischauen und einen dann dazu bringen, dass man bis zum Morgen aufbleibt, weil man Feuer und Flamme ist. Ich wusste ursprünglich nur, dass ich wie in meinem Roman »Der Buchspazierer« etwas über die Kraft der Literatur erzählen wollte, aber auf eine leicht fantastische Art, in Richtung Urban Fantasy. Dann hatte ich mit einem Mal das Bild einer goldenen Schreibmaschine im Kopf und fragte mich, was es mit dieser wohl auf sich haben könnte. Dann tauchte ganz schnell Emily auf, und mit ihr alles andere.

Wenn Sie selbst eine goldene Schreibmaschine hätten, die Bücher umschreiben könnte – welches Buch hätten Sie dann möglicherweise wie verändert? 

Bei einigen würde es mich tatsächlich in den Fingern jucken, aber ich habe zu großen Respekt vor literarischen Werken, als dass ich da etwas verändern würde. Selbst die Fehler gehören zu einem Werk dazu, sie sind genauso persönlich und manchmal auch wertvoll wie die exakt so gewollten Zeilen. Fehler sind zutiefst menschlich, die kann keine KI imitieren. 

Aber wenn ich so länger drüber nachdenke, hätte ich vielleicht Dobbys Tod bei »Harry Potter« rausgestrichen. Das hat mich beim Lesen doch sehr mitgenommen. Andererseits musste es natürlich genauso sein. Sonst wäre einem beim Lesen die drohende Gefahr nicht wirklich bewusst geworden, und dass niemand mehr sicher war. Bleibt also besser auch so!

In Ihrem Buch wird die Bibliothek als magischer Ort beschrieben, und die »moderne Welt«, sprich das Internet oder Mobiltelefone spielen eine untergeordnete Rolle: Inwieweit haben Sie das Setting in Ihrer Geschichte auch als Sehnsuchtsort entworfen? 

Internet und Handy kommen durchaus vor, weil sie aus der Lebenswirklichkeit von Kindern und Jugendlichen nicht wegzudenken sind. Aber sie spielen ganz bewusst keine Hauptrolle. »Die Goldene Schreibmaschine« ist wie viele meiner Bücher eine Hommage an das Analoge. Für mich ist das Analoge ein Rückzug- und Sehnsuchtsort, denn ich habe den Eindruck, dass das Digitale uns oft überfordert und uns Menschen, die wir analoge Wesen sind, auf einer fundamentalen Ebene fremd bleibt. Vielleicht bin ich da auch einfach nur hoffnungsloser Romantiker. Aber ich finde, mit 50 darf man das ein bisschen sein. Und wenn eine wunderschöne alte Bibliothek in einem Park kein Sehnsuchtsort ist, was dann?

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Carsten Henn stellt "Die Goldene Schreibmaschine" vor

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Produktdetails

  • ISBN: 978-3-7512-0589-4
  • Erscheinungstermin: 10.10.2024
  • Umfang: 256 Seiten
  • Verlag: Oetinger

Kreative

Text von

Carsten Henn
©Mirko Polo

Carsten Henn

Carsten Sebastian Henn wurde 1973 in Köln geboren und lebt heute noch im Rheinland - mit seiner Frau, zwei Kindern und zwei Katzen.

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