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Samuel Barber

Samuel Barber wurde 1910 in West Chester im US-Bundesstaat Pennsylvania geboren. Schon als Kind begann er zu komponieren. Ab 1924 studierte er am Curtis Institute of Music in Philadelphia Komposition, Klavier und Gesang. Zu seinen wichtigsten Lehrern gehörte der Komponist Rosario Scalero. Barber war selbst ausgebildeter Bariton, konzentrierte sich beruflich jedoch vor allem auf das Komponieren. Internationale Bekanntheit erlangte er mit dem „Adagio for Strings“, einer Bearbeitung des langsamen Satzes seines Streichquartetts op. 11. Arturo Toscanini dirigierte 1938 die Uraufführung der Orchesterfassung mit dem NBC Symphony Orchestra. Weitere bedeutende Werke Barbers sind das Violinkonzert, die Klaviersonate, das Klavierkonzert, „Knoxville: Summer of 1915“ sowie die Opern „Vanessa“ und „Antony and Cleopatra“. Barbers Musik zeichnet sich durch eine ausgeprägte lyrische Tonsprache aus und blieb trotz der musikalischen Umbrüche des 20. Jahrhunderts stark der Tonalität verbunden. Für die Oper „Vanessa“ und sein Klavierkonzert erhielt er jeweils den Pulitzer-Preis für Musik. Neben Instrumentalwerken nahm Vokalmusik einen wichtigen Platz in seinem Schaffen ein. Samuel Barber starb 1981 in New York.

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