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Dressler

Dressler Verlag

Profil Dressler Verlag

Du schaffst das, Cilly!

Stell dir vor, du bist Anfang 20, du liest gerne und wirst Volontärin in einem belletristischen Verlag. Plötzlich jedoch ist deine Chefin weg. Sie hat aus Angst um Leib und Leben das Land verlassen müssen. Und nicht nur sie ist in Gefahr, sondern auch die Autoren des Verlags, dessen Geschäftsführung jetzt dir übertragen wird. Sogar der Name des Verlags wird seines "jüdischen Hintergrunds" wegen verboten. Der neue Namensgeber bist jetzt du.

Vom Bau zum Buch.

So in etwa mag es Cecilie - Cilly - Dressler (1905 – 1978) ergangen sein. Sie war die Tochter eines Bauunternehmers aus Potsdam und arbeitete zunächst im väterlichen Betrieb. Dem Bau zog sie dann aber die Bücher vor und absolvierte eine Lehre in einer Buchdruckerei in Leipzig. 1929 fing sie als Volontärin bei Edith Jacobsohn im angelsächsisch orientierten Verlag Williams & Co. an. Edith Jacobsohn war eine schillernde Persönlichkeit, in deren literarischem Salon kluge und kritische Geister wie Kurt Tucholsky, Carl von Ossietzky, Hermann Kesten, Arnold Zweig und andere Autoren der Weltbühne zusammenkamen. Sie war es auch, die Erich Kästner zu seinem ersten Kinderbuch ermutigte: EMIL UND DIE DETEKTIVE. Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten floh die Jüdin Edith Jacobsohn ins Ausland und übertrug das Verlagsgeschäft ihrer Mitarbeiterin Cecilie Dressler.

Bewegende Inhalte nach einer bewegenden Zeit.

Nach dem Zweiten Weltkrieg erhielt Cecilie Dressler 1945 als eine der Ersten eine Verlagslizenz in Berlin. In dem seit 1941 nach ihr benannten Verlag führte sie die Linie  von Edith Jacobsohn mit den Kinderbüchern von Erich Kästner fort und publizierte vor allem mit englischen Kinderbüchern und Klassikern anspruchsvolle, bewegende Literatur, die jungen Menschen andere, unkonventionelle und herausfordernde Leseerfahrungen bietet.

Eine sichere Zukunft für Dressler.

1971 verkaufte die 66-jährige Cecilie Dressler ihren Verlag an den Oetinger Verlag, dem sie seit langen Jahren freundschaftlich verbunden war. Der Fokus auf Werke, die sprachlich wie optisch eingefahrene Muster verlassen, bleibt bestehen. Und so prägen neben internationalen Kinderklassikern wie Huckleberry Finn oder Mary Poppins weltweit ausgezeichnete Autoren wie Cornelia Funke, Sabine Ludwig, Martin Baltscheit und viele weitere das Profil des Dressler Verlags.

IHRE AUSWAHL:

Autor

Reihen / Figuren

Verlag

Jakobs, Günther (Illustrator) Kehn, Regina (Illustrator) Dulleck, Nina (Illustrator) Jeschke, Stefanie (Illustrator) Grigo, Pe (Illustrator) Rauers, Wiebke (Illustrator) Hennig, Dirk (Illustrator) Kreitz, Isabel (Illustrator) Horstschäfer, Felicitas (Illustrator) Prechtel, Florentine (Illustrator) Baltscheit, Martin (Illustrator) Marquis, Mila (Illustrator) | weitere

Fridays for Future und die jungen Klimaschützer:innen sind in aller Munde – Tausende von Schüler:innen gehen jeden Freitag hier in Deutschland auf die Straße. Engagiert und unermüdlich kämpfen sie für ihre Überzeugungen und rütteln an bestehenden Vorstellungen und Strukturen. Dreizehn der bekanntesten deutschen Illustrator:innen wollen diese Bewegung mit diesem immerwährenden Wandkalender durch das Jahr begleiten und unterstützen.
Ein Protestkalender für Schüler:innen und Familien, mit Illustrationen von Wiebke Rauers, Günther Jakobs, Regina Kehn, Nina Dulleck, Martin… | ab 6 Jahren

Neerlin, Mette Eike (Autor) Horstschäfer, Felicitas (Illustrator) Buchinger, Friederike (Übersetzer)

Lebe lieber ungewöhnlich! Das Leben der 15-jährigen Honey ist mit ihrer skurril-chaotischen Familie schon kompliziert genug. Daher bemüht sie sich, möglichst wenig aufzufallen und widerspricht so gut wie nie. Das führt zwar zu einigen Missverständnissen und Problemen, aber auch zu einer ganz besonderen Freundschaft mit dem krebskranken Marcel. Durch ihn findet Honey zu ihrer eigenen Stimme und ins Leben hinein. Ein origineller Coming-of-Age-Roman in einzigartiger Tonalität und einem ehrlichen und humorvollen Umgang mit den Themen Liebe und Tod! | ab 12 Jahren

Chidolue, Dagmar (Autor) Spee, Gitte (Illustrator)

Band 24

Millie im Galopp. Im Merfelder Bruch werden kleine Wildpferde versteigert. Da muss Millie - neuerdings ganz großer Pferdefan - natürlich hin. Auf geht es, mitten in die wilde Herde. Und da ist es: IHR Pferd! Wird sie den kleinen Hengst wirklich gewinnen? Und wenn, wo soll er denn wohnen? Und was frisst so ein Pferdchen? Ist das aufregend! Neues von Millie, der besten Freundin aller kleinen Mädchen, wie gemacht für Leseanfängerinnen.  | ab 6 Jahren

Chidolue, Dagmar (Autor) Spee, Gitte (Illustrator)

Band 23

Diesmal heißt es für Millie: auf ins Familien-Ferienland Schweden. Und dort kann die beste Reiseleiterin der Welt kaum ihren Augen trauen! Sie entdeckt ein ulkiges braunes Tier. Ob das wirklich ein Elch sein kann? Außerdem hat sie das Glück, einen echten Promi zu treffen: Pippi Langstrumpf. Ob Millie in Sachen Mut und Stärke noch was von der berühmten Schwedin lernen kann? Die Millie-Geschichten sind lustig und lehrreich – und damit perfekt für alle Leseanfänger. | ab 6 Jahren

Chidolue, Dagmar (Autor) Spee, Gitte (Illustrator)

Wer ein echtes Mondfahrzeug will, braucht bestimmt eine Million. Nichts leichter als das, denkt sich Millie. Doch wie wird man eigentlich Millionär? Vielleicht kann Millie Autogrammkarten berühmter Leute verkaufen. Tolle Gedichte auf edlem Kartonpapier schreiben. Oder einfach alles, was sie findet, bei Ebay zu Geld machen. Na ja – am besten meldet Millie zusätzlich ihre Mama bei »Wer wird Millionär?« an. Sicher ist sicher! Mit vielen Bildern und kurzen Texten ist Millie die perfekte Reihe für Leseanfänger. | ab 6 Jahren

Chidolue, Dagmar (Autor) Spee, Gitte (Illustrator)

Band 6

Endlich: Millie darf zur Schule gehen! Wurde aber auch Zeit, schließlich kann sie sogar schon Zahlen lesen. Ist ja auch pickepackeleicht: Die Dreien sehen nämlich aus wie Mäuseohren und die Zweien wie Eiernudeln! Aber das Wichtigste für echte Schulkinder sind die Zahnlücken, sagt Mama! Mindestens eine muss man haben, wenn man in die Schule kommt. Gerade noch rechtzeitig hat Millie dann tatsächlich einen Zahn verloren! Klar, dass so am ersten Schultag gar nichts mehr schief gehen kann - bis auf die Sache mit der Schultüte ohne Süßigkeiten ... | ab 6 Jahren