Skip to main content

Die Anfänge

1946

Am 12. Juni gründet der 39-jährige gelernte Buchhändler Friedrich Oetinger in Hamburg mit wenig Geld, aber einer guten Portion Optimismus den Verlag für Wirtschaft und Sozialpolitik Friedrich Oetinger & Co. Die Lizenz Nummer 8 erhält er von den britischen Besatzern, das Programm umfasst wirtschafts- und sozialpolitische Werke. Etwa „Das Fließband“ des amerikanischen Pulitzer-Preisträgers Upton Sinclair. Die zwei, drei Mitarbeiter sitzen in einer Bürogemeinschaft im Hamburger Pressehaus am Speersort, wo bis heute auch die „ZEIT“ entsteht (und das seit 2016 Helmut-Schmidt-Haus heißt).

Friedrich Oetinger

1948

Heidi Oetinger

Heidi von Hacht tritt als Sekretärin in den Verlag ein. Ihr Mann ist im Krieg gefallen, sie kümmert sich allein um ihre Tochter Silke. Außerdem erscheint das erste Buch, das sich an Kinder richtet: „Der Kinderknigge“ des Wiener Pädagogen Anton Tesarek. Der neue Name des Verlags lautet „Verlag Friedrich Oetinger“.

Das erste Verlagslogo 1948

 

1949

Friedrich Oetinger reist auf Einladung eines Freundes nach Stockholm. Sechs Monate wartet er auf den Reisepass, dann erhält er Pass Nummer 7 von der britischen Militärregierung. Dort lernt er Astrid Lindgren kennen, sie sagt über ihn: „Herein trat ein sehr bescheidener Herr; ein sanftmütiger, braunäugiger, freundlich lächelnder Mann.“ Oetinger ist begeistert von ihrem Buch, das zuvor schon fünf andere deutsche Verlage abgelehnt haben. Noch im selben Jahr erscheint Pippi Langstrumpf auf Deutsch. Das Papier ist rationiert, die Erstauflage beträgt 3000 Stück. Pädagogen sind kritisch, die Kinder begeistert. Aber die Presse sagte ihr schon gleich Unsterblichkeit und Weltruhm voraus. Mit Pippi Langstrumpf ist endgültig der Wechsel zu einem Kinder- und Jugendbuchverlag vollzogen.

Die deutsche Erstausgabe von Pippi Langstrumpf, 1949

Buchauslieferung in Eigenregie

1952

Heidi und Friedrich Oetinger heiraten – und der Verlag zieht um in Heidis Privatwohnung. 2,5 Zimmer am Rand von Hamburg im Stadtteil Wellingsbüttel.

Im Keller werden die Bücher gelagert, gepackt und mit einem Bollerwagen zur Post gegenüber gebracht. Die Buchhandlungen in der Umgebung werden in Eigenregie beliefert.

Die Reihe „Kinder unserer Erde“, eine Fotobuchreihe, die sich mit dem Alltag von Kindern aus aller Welt beschäftigt, startet im Programm. Die Hauptautorin ist Astrid Lindgren.

Taschenjunior bei Oetinger

1953

Wenig Geld haben auch andere, die Leserinnen und Leser der jungen Bundesrepublik: Oetinger bringt eine der ersten Taschenbuchreihen heraus unter dem Titel „Taschenjunior“ für 95 Pfennig pro Exemplar. Der Jugend sollte klassische Literatur aus der ganzen Welt nahegebracht werden, um eine Alternative zu den damals gängigen, eher minderwertigen Groschenromanen für Jugendliche zu bieten.

Wir Kinder aus Bullerbü, ©Ilon Wikland

1954

Auf Wunsch von Astrid Lindgren illustriert die schwedisch-estnische Illustratorin Ilon Wikland für Oetinger „Wir Kinder aus Bullerbü“. Eine gute Entscheidung – die Grafikerin ist über viele Jahre eine der wichtigsten Kreativen des Verlags.

1955

Die Oetingers ziehen ein paar Häuser weiter, in eine 3,5-Zimmer-Wohnung mit zwei Kellerräumen als Lager. Viele Illustratoren und Autoren werden hier empfangen, es geht aufwärts.

James Krüss und Friedrich Oetinger

1956

Astrid Lindgren wird im Rahmen des erstmals vergebenen Deutschen Jugendliteraturpreis für „Mio, mein Mio” ausgezeichnet. Und der junge Helgoländer James Krüss veröffentlicht sein Debüt bei Oetinger: „Der Leuchtturm auf den Hummerklippen“.

Mit „Lawinen über dem Dorf“ erscheint das erste Buch von An Rutgers bei Oetinger. Die niederländische Autorin prägte in den 50er Jahren die Jugendliteratur mit ihren realistischen, sehr sorgfältig recherchierten und sozialkritischen Romanen. Sie erhielt mehrfach den Deutschen Jugendliteraturpreis.

1957

Gute Laune bei Mitarbeitern und Lesern: Der Verlag führt die 40-Stunden-Woche und den freien Samstag ein – lange, bevor das 1965 Gesetz wird. Und die ersten Bilderbücher erscheinen unter dem Namen „Lampion Bilderbücher“.

1958

Mit „Matthias und das Eichhörnchen“ des Autors Hans Peterson, das mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet wird, festigt Oetinger endgültig seinen Ruf als Verlag, der der progressiven schwedischen Kinder- und Jugendliteratur ein deutsches Zuhause bietet. Zeitweilig wird Oetinger als deutscher Ableger des Lindgren-Verlags Rabén & Sjögren betrachtet.

 

Die 1960er Jahre

Das Verlagshaus in Hamburg-Duvenstedt, 1960​​​​

Das Verlagshaus in Hamburg-Duvenstedt, 1960

Der mit Kinderbuchfiguren bemalte Verlagsbus

1960

Ein ehemaliger Apfelhof in Hamburg-Duvenstedt wird das neue Zuhause von Oetinger. Dort, zwischen Pferdekoppeln und Baumschulen, bleibt es familiär. Mit einem dunkelgrünen VW-Bus, der mit Kinderbuchfiguren bemalt ist, werden die Mitarbeiter in Poppenbüttel von der S-Bahn abgeholt. Jeder Geburtstag der 30 Mitarbeiter wird gebührend gefeiert, bei den rauschenden Weihnachtsfeiern dürfen bzw. müssen selbst verfasste Gedichte vorgetragen werden. Und Autoren wie Astrid Lindgren oder James Krüss übernachten bei ihren Besuchen selbstverständlich im Privathaus der Oetingers, bekocht und umsorgt von Heidi.

Rolf Rettich

1961

Lesen verleiht Flügel: Die Wildgans wird Markenzeichen von Oetinger.

Und Rolf Rettich nimmt seine Arbeit für den Verlag auf, viele Jahre einer der wichtigsten Illustratoren des Hauses. Sein Erstlingswerk ist die Neuillustration von „Der Leuchtturm auf den Hummerklippen“ mit weit über 200 Illustrationen.

Das Verlagslogo, 1961

Silke Weitendorf mit 20 Jahren

1962

Heidi Oetingers Tochter Silke arbeitet nach Hospitationen im Buchhandel und in verschiedenen Verlagen, u.a. beim Lindgren-Verlag in Schweden, Rabén und Sjögren, im Lektorat des elterlichen Verlags mit.

Das erste abstrakte Bilderbuch erscheint und wird zum Klassiker: Leo Lionnis „Das kleine Blau und das kleine Gelb“.

Silke Weitendorf auf der Buchmesse, 1962

Das kleine Blau und das kleine Gelb von Leo Lionni, 1962

 

Betriebsausflug nach Schweden

1965

Betriebsausflug nach Schweden! Alle Mitarbeiter, dazu Vertreter und Illustratoren reisen in privaten Pkw und mit dem grünen VW-Bus nach Skandinavien – um die Kultur des für den Verlag so wichtigen Landes kennenzulernen. Die 30-köpfige Reisegruppe zieht singend auf dem Sommersitz von Astrid Lindgren ein. Gesungen wird bei Oetinger ohnehin oft. Die gute Stimmung zieht gute Mitarbeiter an: Thomas Huggle startet zunächst als Vertriebsleiter und prägt später als einer der Geschäftsführer Oetinger über Jahrzehnte mit.

Betriebsausflug nach Schweden

 

Astrid-Lindgren in der ersten Astrid-Lindgren-Schule 1966

1966

Einweihung der ersten Astrid-Lindgren-Schule Deutschlands in Berlin (heute sind es nahezu 200). Silke heiratet den Betriebswirt Uwe Weitendorf.

Paul Maar, 1968

1968

Mit „Der tätowierte Hund“ startet Paul Maar seine Karriere als Autor und Illustrator.

Und James Krüss wird 60, die Party schmeißt der Oetinger Verlag – mit mehr als 100 Gästen auf Helgoland. Mit Gesang und (zollfreien) Getränken, logisch. Friedrich Oetinger zieht sich aus gesundheitlichen Gründen zunehmend aus der Geschäftsführung zurück.

James Krüss und Heidi Oetinger mit Verleger Gangolf Rost, 1968

 

Uwe Weitendorf, 1969

1969

Der erste Pippi-Langstrumpf-Film kommt ins Kino! Damit beginnt ihr endgültiger Siegeszug durch deutsche Kinderzimmer. Im gleichen Jahr steigt Uwe Weitendorf in den Verlag ein.

 

Die 1970er Jahre

Erstausgabe von Christine Nöstlingers „Mr. Bats Meisterstück der die total verjüngte Oma“, 1971

1971

Christine Nöstlinger wird Oetinger-Autorin. Ihr erstes Buch für Oetinger heißt „Mr. Bats Meisterstück oder die total verjüngte Oma“.

Der traditionsreiche Kinderbuchverlag Cecilie Dressler Verlag wird zugekauft und wird Teil der Verlagsgruppe Oetinger.

Joan Aiken, „Der flüsternde Berg“, 1972

1972

Viele Jahre vor dem großen Fantasy-Trend veröffentlicht Oetinger mit „Der flüsternde Berg“ das erste Buch von Joan Aiken, dem viele weitere fantastische Jugendbücher der britischen Autorin folgen.

Eines der ersten „Jan und Julia“-Bücher, 1973

1973

Ob sie wollen oder nicht – die beiden Oetinger-Enkel Jan und Julia werden Helden der Kinderbuchreihe „Jan und Julia“. Die insgesamt 17 Bände gehören bald zu jeder Kindergarten-Bibliothek. Autorin ist Margret Rettich, die Ehefrau des Illustrators Rolf. Friedrich Oetinger zieht sich komplett aus der Geschäftsführung zurück. Uwe Weitendorf und Thomas Huggle übernehmen gemeinsam mit Heidi die Leitung des Verlags, werden aber erst 1983 zu Geschäftsführern berufen.

Uwe Weitendorf gründet den Verlag für Kindertheater, der es dem Oetinger Verlag ermöglicht, die Aufführungsrechte der verlagseigenen Kinderbuchstoffe zu vertreten und neue Kindertheaterstücke auf die Bühne zu bringen.

Ein neuer Held betritt die Kinderbuch-Bühne: In „Eine Woche voller Samstage“ von Paul Maar stellt das selbstbewusste und ziemlich freche Sams das Leben des schüchternen Herrn Taschenbier auf den Kopf und hilft ihm und den jungen Lesern, selbstbewusster und mutiger zu werden.

„Eine Woche voller Samstage“ von Paul Maar, 1973

 

 

1977

Mit „Ich stell mich auf ein Rahmbonbon“ bringt Oetinger das erste Buch des Holländers Guus Kuijer heraus, der später die international erfolgreichen Bücher um das Mädchen Polleke verfasste und mehrfach mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet wurde.

Astrid Lindgren und Heidi Oetinger

 

Niemals Gewalt, die Friedenspreisrede von Astrid Lindgren von 1978 als Buch bei Oetinger

1978

Astrid Lindgren erhält als erste Kinderbuchautorin den „Friedenspreis des Deutschen Buchhandels“ in Frankfurt/Main. Ihre bewegende Rede „Niemals Gewalt” ist ein Manifest gegen die Gewalt gegenüber Kindern. Bis heute aktuell – und bis heute bei Oetinger prominent und gerahmt aufgehängt und als lieferbares Buch im Programm.

 

Die 1980er bis 1990er Jahre

Eines der ersten Bücher der Erstlesereihe Sonne, Mond und Sterne

1981

Nach einer Idee von Uwe Weitendorf entsteht unter dem Namen „Sonne, Mond und Sterne“ eine der ersten Reihen für Erstleser. Heute heißt sie „Lesestarter“, aber die Zielsetzung lautete schon damals: Leseförderung!

Pettersson und Findus, ©Sven Nordqvist

1984

„Petterson und Findus“ erscheint auf Deutsch, das Debüt heißt „Eine Geburtstagstorte für die Katze“. Autor ist der damals 39-jährige Schwede Sven Nordqvist, den Erlebnisse mit seinem Sohn Jesper inspirieren.

Angeregt von Sybil Gräfin Schönfeldt startet der Verlag die Reihe “Oetinger Auslese” mit ausgewählten, beim deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichneten Werken.

Kirsten Boie, 1985

1985

Debüt von Kirsten Boie: „Paule ist ein Glücksgriff“. Für Oetinger ist Kirsten ein Glücksgriff – sie entwickelt sich zu den wichtigsten und erfolgreichsten Autorinnen des Hauses.

 

Friedrich Oetinger, ©privat

1986

Verlagsgründer Friedrich Oetinger stirbt mit 79 Jahren.

James Krüss, Astrid Lindgren, Heidi Oetinger, 1988

1988

Große Ehre für Heidi Oetinger zu ihrem 80. Geburtstag! Der schwedische Generalkonsul in Hamburg ernennt sie zum Ritter der Ersten Klasse des Königlich Schwedischen Nordsternordens als „Dank für die Förderung der schwedischen Literatur“. Auch von der Stadt Hamburg bekommt Heidi eine Auszeichnung, die Senator-Biermann-Ratjen-Medaille. Heidi Oetinger übergibt die Geschäftsführung an ihre Tochter Silke.

 

Die Olchis, ©Erhard Dietl

 

1990

„Die Olchis“ von Erhard Dietl erblicken das Licht der Welt und ziehen auf der Schmuddelfinger Müllkippe ein.

1992

Mit der CD-ROM “Pippi Langstrumpf” erscheint bei Oetinger eine der ersten Spiele-CD-ROMs für Kinder auf dem deutschen Markt.

 

1996

Der Verlag feiert sein 50jähriges Jubiläum mit einem rauschenden Fest. Wenig später nach einer Herz-OP stirbt Uwe Weitendorf unerwartet und hinterlässt Silke mit ihren drei Kindern Jan, Julia und Till. Jan und Julia übernehmen trotz ursprünglich anderer Studien- und Berufspläne in den nachfolgenden Jahren zunehmend Verantwortung im Verlag.

Paul Maar wird mit dem Sonderpreis des Deutschen Jugendliteraturpreises ausgezeichnet.

1999

Die renommierten Kinderbuchverlage Erika Klopp und Heinrich Ellermann werden zugekauft und werden Teil der Verlagsgruppe Oetinger.

Uwe Weitendorf mit Astrid Lindgren beim 50. Jubiläum des Verlags, rechts im Hintergrund: Astrids Tochter Karin Nyman
Drei Generationen Verlagsgeschichte: Heidi Oetinger und Silke Weitendorf mit Till, Jan und Julia, 2008

Die 2000er Jahre bis heute

Die in der Nacht nach dem Tod von Astrid Lindgren umgestürzte Birke, 2002

2002

Astrid Lindgren stirbt am 28. Januar mit 94 Jahren. In der Nacht danach fegt ein Sturm durch den Garten des Verlages und reißt einen Stamm einer alten Doppelbirke um. An gleicher Stelle pflanzen die Oetingers kurz darauf eine Linde, den Lieblingsbaum der Autorin. Silke Weitendorf in der Pressemitteilung des Verlages: „Wir trauern um unsere Freundin und Autorin, der wir alles verdanken.”

Astrid Lindgren, ©Roine Karlsson

 

Oetinger audio

2005

Das Hörbuchlabel Oetinger audio geht an den Start.

Mit “Gregor und die graue Prophezeiung“ erscheint das erste Buch von Suzanne Collins bei Oetinger.

Astrid-Lindgren-Edition, Die schönsten Romane und Erzählungen für Kinder

2007

Kirsten Boie erhält den Sonderpreis des Deutschen Jugendliteraturpreises für ihr Gesamtwerk. Als Dank spendiert sie allen Verlagsmitarbeitern mehrere Monate lang jede Woche Butterkuchen.

Das Label Oetinger kino für DVD- und Kinoproduktionen wird gegründet. Die erste Produktion: Die Verfilmung von „Tomte Tummetott“ von Astrid Lindgren als aufwändiger Puppentrickfilm.

Das 100. Geburtsjahr von Astrid Lindgren ist das bisher erfolgreichste Jahr der Firmengeschichte – unter anderem mit Sonderausgaben und Neuerscheinungen rund um die schwedische Autorin.

 

Till Weitendorf, ©Jule Bräu

2008

Gummitwist, Springseil und Straßenmalkreide – das Merchandise-Programm Oetinger Kinderträume startet. Till Weitendorf tritt in die Geschäftsführung des Familienunternehmens ein.

Und auch diese Generation zeigt, dass immer noch ordentlich gefeiert werden kann: Bei einem großen Midsommarfest mit über hundert Mitarbeitern wird gesungen, getrunken und gelacht – trotz strömendem Regen.

Oetinger Kinderträume

Die Tribute von Panem. Tödliche Spiele von Suzanne Collins, 2009

2009

Heidi Oetinger stirbt im Alter von 100 Jahren. Noch kurz zuvor hat sie das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse für ihr Lebenswerk erhalten.

Der erste Band der „Die Tribute von Panem“-Trilogie von Suzanne Collins erscheint. Die Dystopie um die kämpferische Katniss Everdeen begeistert die Leserinnen und Leser und erhält in der Presse viel Aufmerksamkeit. Mal wieder sorgt ein starkes Mädchen bei Oetinger für Umsatz.

2010

Gründung der Oetinger Taschenbuch GmbH. Die erste Bilderbuch-App für den deutschen Sprachraum wird präsentiert: Die Olchi-App bringt die Bewohner von Schmuddelfing als Multimedia-E-Book auf heimische iPads.

 

2012

Die Triologie „Die Tribute von Panem“ von Oetinger-Autorin Suzanne Collins belegen Platz 1, 3 und 5 der „SPIEGEL“-Jahresbestsellerliste. Insgesamt wurden bis heute 4,7 Mio. deutschsprachige Exemplare verkauft.

 

Christian Graef, ©Jörg Schwalfenberg
Jan Weitendorf, ©Stefan Gärtner

2014

Der älteste Oetinger-Enkel Jan scheidet aus der operativen Geschäftsführung aus und widmet sich mit W1 Media zukünftig eigenen Verlagsprojekten. Christian Graef tritt als kaufmännischer Leiter in den Verlag ein.

 

 

2015

StoryDOCKS, eine digitale Tochtergesellschaft des Verlags Friedrich Oetinger wird als Plattform für innovative Geschäftsmodelle im digitalen Storytelling gegründet.

Alea Aquarius, ©Claudia Carls

Tanya Stewner startet die Reihe “Alea Aquarius“ bei Oetinger.

Thilo Schmid, ©Jörg Schwalfenberg

Thilo Schmid übernimmt die Leitung Gesamtvertrieb der Verlagsgruppe Oetinger.

2016

Die Verlagsgruppe Oetinger hat innerhalb der Oetinger Media GmbH die „OeFA – Oetinger Filmrechte-Agentur“ gegründet.

Julia Bielenberg, © Elfriede Liebenow

2017

Julia Bielenberg übernimmt die Geschäftsführung der gesamten Verlagsgruppe Oetinger.

Deutschlands bekanntester Förster Peter Wohlleben veröffentlicht sein erstes Kinderbuch “Hörst du, wie die Bäume sprechen?“ bei Oetinger.

Thilo Schmid, Julia Bielenberg und Christian Graef auf dem Dach des neuen Verlagsdomizils, ©Jörg Schwalfenberg

2018

Thilo Schmid und Christian Graef werden zu Geschäftsführern der Verlagsgruppe ernannt, Till Weitendorf übernimmt die ausgegründete StoryDocks GmbH, die sich auf multimediales Storytelling für Kinder spezialisiert und tritt aus der Geschäftsführung aus. Im Zuge einer Neupositionierung der Verlagsmarken führt die Verlagsgruppe ein modernisiertes Logo ein.

Modernisiertes Verlagslogo, 2018

 

 

2019

Oetinger launcht mit der Marke migo einen neuen Verlag für kurzfristige und crossmediale Publikationen.

2020

„Wenn wir nicht wollen, brauchen wir nicht erwachsen zu werden.“ Die berühmte junge Dame, die das gesagt hat, feiert mit Neuauflagen ihrer Bücher, reichlich Pfefferkuchen und internationalem Aufsehen ihren 75. Geburtstag. Pippi Langstrumpf ist nach wie vor die beliebteste Kinderbuchfigur weltweit.

Die Verlagsgruppe zieht nach 60 Jahren vom ehemaligen Apfelhof in Duvenstedt in einen 1893 ursprünglich als Säge- und Hobelwerk erbauten Speicher in Altona. Das Gebäude wird kernsaniert und für modernes New Work umgebaut.

Oetinger launcht die digitale Veranstaltungsplattform Heldenstücke live.

Pippi Langstrumpf ©The Astrid Lindgren Company, Ingrid Vang Nyman

Das neue Verlagsgebäude in einem ehemaligen Speicher in Altona, ©Jörg Schwalfenberg

 

2021

Der Verlag Friedrich Oetinger feiert sein 75jähriges Jubiläum.

Oetinger feiert sein 75jähriges Jubiläum