- 30.01.12:
- "Der Tag, an dem ich cool wurde" ist Hörbuch des Jahres 2011 junior beim Sankt Michaelsbund
- 19.01.12:
- Oetinger mit Onilo.de für digita 2012 nominiert
- 17.01.12:
- Erneutes Plus für Oetinger audio in 2011
- 09.01.12:
- Maria Koschny, die deutsche Stimme von Katniss ("Die Tribute von Panem"), für den Deutschen Hörbuchpreis nominiert
- 15.11.11:
- "Ritter Trenk"-Geschichtenwettbewerb auf Onilo.de
Sind in den aktuellen Übersetzungen der Bücher Astrid Lindgrens die Worte „Neger“ oder „Zigeuner“ zu finden?
Nein, wir haben die deutschen Übersetzungen der Bücher und Hörbücher von Astrid Lindgren mit Blick auf den jeweils aktuellen Sprachgebrauch überprüft und Anpassungen vorgenommen.
In allen Neuauflagen und Neuaufnahmen ab 2009 sind die Worte „Neger“ und „Zigeuner“ nicht mehr zu finden. Diese Begriffe sind heute nicht mehr zeitgemäß, entsprechen im deutschen Sprachgebrauch nicht mehr dem heutigen Menschenbild und können missverstanden werden. Sie wurden deshalb entweder gestrichen oder durch neue Formulierungen ersetzt. So wird beispielweise Pippi Langstrumpfs Papa jetzt als „Südseekönig“ bezeichnet, der die „Taka-Tuka-Sprache“ spricht.
In den 1940er Jahren, als Astrid Lindgren die „Pippi Langstrumpf“-Bücher schrieb, war in Skandinavien das Wort „Neger“ die übliche Bezeichnung für Menschen mit schwarzer Hautfarbe. Wer Astrid Lindgren und ihre Werke kennt, weiß, dass sie tolerant und allem Fremden gegenüber aufgeschlossen war. Ihr Werk ist gekennzeichnet durch Liebe und Verständnis gegenüber allen Menschen und ihr humanitärer Anspruch prägt alle ihre Geschichten. Auch ihre Kinderbuchfiguren hegen keinerlei Vorurteile.
Astrid Lindgrens Erben haben sich bislang sprachbedingt gegen eine Änderung ihrer Texte ausgesprochen, dem Verlag Friedrich Oetinger aber 2009 eine zeitgemäße Anpassung gestattet.

