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„Sonne, Mond und Sterne“ – die Reihe für Erstleser
In drei Stufen zum Leseprofi!
„Sonne, Mond und Sterne“ – das bedeutet Lesespaß für Kinder seit mehr als drei Jahrzehnten! Beliebte Autoren, starke Helden und spannende Themen wecken bei den Jüngsten die Lust am Lesen.
Mit ihrer Aufteilung in drei Lesestufen berücksichtigen die neuaufgelegten „Sonne, Mond und Sterne“-Bücher optimal die verschiedenen Phasen des ersten Lesens. Das didaktische Konzept der Reihe wurde in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Manfred Wespel von der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd entwickelt.
Zusätzlich bietet „Sonne, Mond und Sterne“ jetzt Lesespaß im Internet: Auf www.LunaLeseprofi.de stellt Luna Leseprofi den Kindern pfiffige Lesespiele zu jedem Buch. So werden Kinder mit „Sonne, Mond und Sterne“ zu Leseprofis!

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120 Seiten · gebunden
12.8 x 19.5 cm
ab 12 Jahren
EUR 9,50 · SFR 17,50 · EUA 9,80
ISBN-13: 978-3-7891-3131-8
EAN: 9783789131318
Erschienen im August 1999
Buch in den Einkaufswagen
Über Kirsten Boie
Über Jutta Bauer
Cover zum Download
Auszeichnungen
Nicht Chicago. Nicht hier.
Text von Kirsten Boie
Einbandillustration von Jutta Bauer
Ein hochbrisantes Thema. Ein Buch, das zeigt, wie Gewalt entsteht, und das zur Pflichtlektüre an unseren Schulen werden sollte.
Eine Stadt wie viele andere. Irgendwo hier und heute. Niklas, dreizehn, wird von einem Mitschüler terrorisiert. Karl heißt der und ist neu in der Klasse. Niklas wäre diesem Karl gern aus dem Weg gegangen, aber Frau Römer, die Lehrerin, hat die Themen für die Referate so verteilt, dass er ausgerechnet mit ihm zusammenarbeiten muss. Die nachmittäglichen Treffen finden bei Niklas statt. Karl hat es so bestimmt und lässt bei seinem ersten Besuch gleich eine CD mitgehen. Beim nächsten Besuch »leiht« er sich ein nigelnagelneues CD-ROM- Laufwerk aus, 32 Speed. Dann verschwindet Niklas' Quix. Sein Kaninchen wird entführt, vermutlich getötet. Zwischendrin Telefonterror, rund um die Uhr. Niklas' Leistungen in der Schule werden immer schlechter. Seine Versetzung ist gefährdet. Der Terror geht weiter. Niklas ist verzweifelt. Er weiß nicht, wie er sich zur Wehr setzen soll. Eines Tages wird er von Karl zusammengeschlagen. Zeugen gibt es nicht. Die, die etwas sagen könnten, schweigen. Aus Feigheit? Aus Angst? Niklas vertraut sich seinen Eltern an. »Wir sind doch nicht in Chicago!«, wettert der Vater und nimmt Kontakt zu Karls Eltern auf. Die stellen sich hinter ihren Sohn. Niklas' Vater geht zur Polizei. Er droht mit Klage. Das seien doch alles nur Bagatellen, sagt die Polizei. Und eine Klage hätte sowieso keine Aussicht auf Erfolg. Niklas' Vater reicht es. Er erstattet Anzeige ...
»An deutschen Schulen wird mindestens eines von zehn Kindern ernsthaft schikaniert.« So DER SPIEGEL in seiner Ausgabe 34/1997. »Ob ländliche oder städtische Haupt-, Gesamt- oder Realschulen, das Schikanieren geht an allen Schularten um. Oft sind die Folgen für die jugendlichen Opfer so schwerwiegend, dass sie weit in ihr späteres Leben hineinreichen. Vorrangig betroffen sind männliche Schüler zwischen dreizehn und fünfzehn Jahren.« Schüler wie Niklas also, dessen leidvolle Geschichte Kirsten Boie in ihrem neuen Buch aufgezeichnet hat.
Auszeichnungen
1/2001 | UNESCO-Preis für Kinder- und Jugendliteratur, Nominierung
1/2000 | Deutscher Jugendliteraturpreis, Nominierung
4/1999 | Die Kinder- und Jugendbuchliste (RB/SR)
4/1999 | Die besten 7 Bücher für junge Leser (DeutschlandRadio / Focus)
3/1999 | Fällt aus dem Rahmen (Eselsohr)
1/1999 | Sieben Beste - Zürcher Kinderbuchpreis La vache qui lit


