Verlagsgruppe Oetinger

Interview

Rüdiger Bertram, Heribert Schulmeyer und COOLMAN

Interview mit dem Autor, dem Illustrator und COOLMAN himself


Wer ist COOLMAN?

Rüdiger Bertram: Das sollte man ihn doch besser selber fragen. Nicht wahr COOLMAN?
COOLMAN: NA ENDLICH. ICH HABE SCHON GEDACHT, MICH FRAGT WIEDER KEINER. DIE ANTWORT IST GANZ EINFACH: ICH BIN DER BESTE, DER KLÜGSTE, DER SCHÖNSTE. NOCH FRAGEN?

Wie sind Sie auf die Idee zu diesem Projekt gekommen?

Rüdiger Bertram: Als ich klein war, hatte ich auch so einen Begleiter, der alles besser wusste. Und genau wie Kai habe ich zu oft den Fehler gemacht, auf ihn zu hören. Nur mit einem Tipp hatte er recht: Er hat mir geraten, Kinderbuchautor zu werden.
COOLMAN: STIMMT! DAS WAR MEIN GRÖSSTER FEHLER.
Rüdiger Bertram: Ich dachte, du machst keine Fehler.
COOLMAN: Einer ist keiner.

Kann man sich auf COOLMANs Tipps verlassen?

Heribert Schulmeyer: Natürlich kann man sich auf COOLMANs Tipps verlassen, wenn man ganz sicher gehen will, dass man sich bis auf die Knochen blamiert.
COOLMAN: GLAUBEN SIE IHM KEIN WORT. MEINE TIPPS SIND SUPER. ICH BERATE SOGAR BANKER UND POLITIKER.

Wie muss man sich Ihre Arbeit am Buch vorstellen?

Rüdiger Bertram: Heribert Schulmeyer und ich haben früher im selben Haus gewohnt. Vor einiger Zeit bin ich umgezogen und jetzt trennen uns etwa 100 Meter.
Heribert Schulmeyer: Und ich muss sagen, die Distanz tut uns beiden gut.
Rüdiger Bertram: Bei der Arbeit sieht es so aus, dass ich vortexte und wir dann gemeinsam über die Passagen und die Comics reden. Wir sind ein gutes Team, weil wir denselben Humor lieben.
COOLMAN: ALLES QUATSCH. DIE BEIDEN SCHREIBEN DOCH NUR AUF, WAS ICH IHNEN DIKTIERE. EIGENTLICH IST DAS ALLES VON MIR!

Gibt es jemanden, der Ihre Texte liest, bevor alles zum Verlag geht?

Rüdiger Bertram: Mein erster Testleser ist mein elfjähriger Sohn. Er ist sehr kritisch. Bei Coolman und ich war ich immer heilfroh, wenn er an den richtigen Stellen gelacht hat. Außerdem hat er einige sehr gute Tipps für das Buch gegeben.

Wie sehen Ihre Arbeitsplätze aus?

Heribert Schulmeyer: Lichttisch, Art-Pen ... viel Geduld und Papier.
Rüder Bertram: Schreibtisch, Tastatur, Monitor, Boxen, Drucker und jede Menge Papier. Es ist alles sehr ordentlich und aufgeräumt.
COOLMAN: DAS IST GLATT GELOGEN. IHRE TISCHE SIND CHAOS PUR. ES IST EIN WUNDER, DASS DIE BEIDEN NICHT STÄNDIG DIE KAPITEL VERTAUSCHEN.

Wo kommen Ihnen die besten Ideen?

Rüdiger Bertram: Beim Laufen. Oft wenn ich in einer Geschichte nicht weiter komme, mache ich eine Pause, ziehe meine Sportsachen an und laufe eine Runde am Rhein. Wenn ich zurückkomme, weiß ich oft genau, wie es weitergehen muss.
COOLMAN: SCHON WIEDER GELOGEN. DER PENNT DEN GANZEN TAG UND WER MACHT DIE GANZE ARBEIT? ICH!

Wem wird COOLMAN Spaß machen?

Heribert Schulmeyer: Ich hoffe doch jedem. Ganz sicher aber jedem, der weiß – oder es noch nicht weiß, weil er gerade mittendrin steckt – dass die Zeit zwischen 12 und 15 die aufregendste und peinlichste Phase seines Lebens ist.

Sind Sie auch live zu erleben?

COOLMAN: WAS FÜR EINE FRAGE?! ICH HABE SCHON GANZE STADIEN GEFÜLLT. DIE LEUTE HABEN TAGELANG IM REGEN VOR DEM EINGANG ÜBERNACHTET, UM MICH ZU SEHEN.
Rüdiger Bertram: Stadien haben Heribert und ich noch keine gefüllt. Aber wir machen Lesungen, gerne sogar, wenn man uns fragt. Obwohl ich das als Autor mit gemischten Gefühlen erlebe, weil Heribert als Zeichner dabei viel mehr bewundert wird als ich. Ihm fliegen die Herzen zu. Solange diese Herzen 55jährigen Deutschlehrerinnen gehören, kann ich damit leben.
Heribert Schulmeyer: Ich liebe Deutschlehrerinnen.

Was kann COOLMAN nicht?

Heribert Schulmeyer: Er kann nicht zeichnen.

Und was würde COOLMAN sich niemals trauen?

Rüdiger Bertram: Es gibt nichts, was er sich nicht traut.
COOLMAN: UND DA HAT ER AUSNAHMSWEISE MAL RECHT.


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