Verlagsgruppe Oetinger

Gustav-Heinemann-Friedenspreis für Guus Kuijer
05.Oktober 2007

„Das Buch von allen Dingen“ wird mit dem Gustav-Heinemann-Friedenspreis für Kinder- und Jugendbücher ausgezeichnet

Guus Kuijer erhält für „Das Buch von allen Dingen“ den diesjährigen Gustav-Heinemann-Friedenspreis für Kinder- und Jugendbücher. Gemeinsam mit dem niederländischen Autor wird seine Übersetzerin Sylke Hachmeister ausgezeichnet. Im Zentrum des Buches, das auch für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert ist, steht die Vermittlung von Gewaltlosigkeit und Zivilcourage.

„Was Ideologien, gleich welcher Art, in der Seele eines Kindes anrichten, welche Horrorbilder und Fluchtwege entstehen, das ist, obwohl ein komplexes Thema, großartig und für Kinder nachvollziehbar in diesem Buch umgesetzt. Guus Kuijer ist ein Kinderroman aus einem Guss gelungen: voll Schrecken, Poesie, kindlicher Phantasie und Hoffnung und vor allem mit einem zutiefst irdischen Humor, der die Lektüre zu einem himmlischen Vergnügen macht“, so die Begründung der unabhängigen Jury.

Jugendminister Armin Laschet wird die Preisverleihung am 12. November in Essen in Anwesenheit vieler Mitglieder der Familie Heinemann vornehmen.

Der Gustav-Heinemann-Friedenspreis ist nach dem Deutschen Jugendliteraturpreis eine der wichtigsten Auszeichnungen für deutschsprachige Kinder- und Jugendbücher. Ausgezeichnet werden Romane oder Sachbücher, die vermitteln, wie Gewalt entsteht und wie sie wirkt. Sie sollen Zivilcourage und gewaltlose Formen der Konfliktlösung aufzeigen und unterstützen.

Der Preis der nordrhein-westfälischen Landesregierung, der an das friedenspolitische Engagement des ehemaligen Bundespräsidenten Gustav Heinemann erinnert, wird in diesem Jahr zum 24. Mal vergeben. Er ist mit 7.500 Euro dotiert.

Über "Das Buch von allen Dingen"
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